Wie findest du als Mama ein Thema für dein Online Business?

Beige und nachtblaue Grafik mit Senfmond: Drei Interessen. Eine echte Frage. Notiz: Eine echte Frage, drei Sätze, die sie erklären.

Ein gutes Thema für dein Online Business liegt meist in deinem Alltag: bei etwas, das dich interessiert und bei dem du schon ein paar Schritte weiter bist als andere. Prüfe es an einer echten Frage, die jemand wirklich gestellt hat, nicht an einer Vermutung. Wenn dir zu dieser Frage eine kurze, hilfreiche Antwort einfällt, hast du ein Thema für den Start und gleichzeitig deinen ersten Beitrag.

Dieser Artikel führt dich in vier Schritten von deinen Interessen zu einem ersten Entwurf. Ob sich ein Thema später lohnt, kann niemand vorher sagen. Aber du findest heraus, ob es für den Anfang trägt.

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1. Notiere drei Interessen und was du schon weißt

Nimm deine Ideennotiz oder ein Blatt Papier und schreib drei Dinge auf, mit denen du dich gern beschäftigst. Sie müssen nichts mit Business zu tun haben. Oft sind es gerade die Alltagsthemen.

Schreib zu jedem Interesse einen Satz dazu: Was weißt oder kannst du hier schon? Es muss kein Fachwissen sein. Es reicht, wenn du einer Anfängerin ein Stück voraus bist.

Du musst dich hier noch nicht entscheiden. Drei Zeilen reichen.

2. Unterscheide eine echte Frage von einer Vermutung

Ein Thema trägt, wenn Menschen dazu Fragen haben. Der Haken: Viele Fragen, die uns wichtig erscheinen, stellt in Wirklichkeit kaum jemand. Deshalb lohnt sich dieser Unterschied:

  • Eine gelesene Frage hat jemand wirklich so gestellt. Zum Beispiel in einer Elterngruppe, in Kommentaren unter einem Beitrag, in einem Forum oder im Gespräch mit einer Freundin.
  • Eine Vermutung ist eine Frage, von der du glaubst, dass andere sie haben könnten.

Vermutungen sind ein guter Anfang, aber prüf sie. Such zu jedem deiner drei Interessen mindestens eine Frage, die du wirklich gelesen oder gehört hast. Notiere dazu, wo du sie gefunden hast.

Auch die Suchvorschläge auf Pinterest geben Hinweise, wonach Menschen suchen. Sie zeigen aber nicht, wie viele das sind oder ob jemand später etwas dafür bezahlen würde. Wie du passende Suchbegriffe findest und einsetzt, erklären wir in einem eigenen Artikel.

3. Prüfe dein Thema mit vier Fragen

Jetzt hast du drei Interessen und ein paar echte Fragen. Nimm das Interesse, zu dem du die meisten Fragen gefunden hast, und prüfe es:

Wenn du alle vier Fragen beantworten kannst, hast du ein Thema für deinen Start. Wenn es bei Frage 3 oder 4 hakt, nimm das nächste Interesse von deiner Liste. Das ist kein Rückschritt, sondern genau der Zweck dieser Prüfung.

Ein Thema für den Start ist keine Entscheidung fürs Leben. Du kannst es später schärfen oder wechseln.

4. Mach aus einer Frage deinen ersten Beitrag

Die beste Probe für dein Thema ist ein erster Entwurf. Dafür reicht eine einzige Frage aus Schritt 2. Bau den Beitrag aus vier Teilen:

  1. Die Frage, so wie sie gestellt wurde.
  2. Eine kurze Antwort in einem Satz.
  3. Ein Beispiel, das die Antwort greifbar macht.
  4. Ein nächster Schritt, den die Leserin gleich ausprobieren kann.

Prüf deinen Entwurf danach kurz: Für wen ist er gedacht? Beantwortet er genau eine Frage? Macht das Beispiel die Antwort klar? Weiß die Leserin, was sie danach ausprobieren kann?

Wenn dir beim Schreiben schon die nächste Frage einfällt, notiere sie in deiner Ideennotiz. Oft ist sie dein zweiter Beitrag.


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